Wein Lexikon

Die einfachste Art und Weise der Weinbereitung besteht darin, Trauben auszupressen und dann abzuwarten, bis die auf den Traubenschalen natürlich vorkommende Hefe den Zucker im Saft der Trauben zu Alkohol verwandelt hat.

Die Kunst besteht nun darin, gute Trauben auszuwählen, zu keltern, gären zu lassen, sauber und hygienisch zu arbeiten, und den Wein durch Entfernen der Hefen und Fremdkörper zu reinigen. Manche Weine können sehr schnell trinkfertig gemacht werden, andere brauchen längere Zeit. Die wichtigste Entscheidung liegt aber immer noch in der Wahl der Trauben. Von den 10.000 verschiedenen Rebsorten haben aber nur wenige eine Bedeutung für den Weinhandel. Rund 95% der Weinproduktion gehen auf die 50 am häufigsten angebauten Traubensorten zurück.

Die Sorgfalt beim Umgang mit Wein endet nicht mit der Weinherstellung. Denn zwischen Abfüllung und Genuß liegen mindestens einige Monate und in dieser Zeit verändert sich der Wein durch Temperatureinflüsse, Kontakt mit Sauerstoff und eigene chemische Reaktionen. Deshalb ist es wichtig Wein richtig zu lagern und passend zu servieren. Einen günstigen Supermarktwein aus einem ungeeignetem Glas zu trinken und die Feinheiten zu verschenken, nun gut. Aber einen feinen Wein?